Der Leitstellen-Zweckverband Nord betreibt zusammen mit
dem Land Schleswig-Holstein die Kooperative Regionalleitstelle
Nord. Für die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg
und die Stadt Flensburg alarmiert sie die Einsatzmittel
des Rettungsdienstes, der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes
und bearbeitet die anfallenden Einsätze. Zur
personellen Verstärkung im operativen Bereich suchen wir
einen/eine


Leitstellendisponenten/in


die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 8 TVöD. Der
Dienst wird in Wechselschichtarbeit geleistet. Die regelmäßige
Arbeitszeit beträgt wöchentlich 39 Stunden. Zu den
Aufgaben gehören insbesondere das Entgegennehmen
und Bearbeiten von Notrufen und telefonischen Anfragen,
Alarmierung und Disposition der Einsatzmittel und Einsatzkräfte,
Bearbeitung und Dokumentation der Einsätze und
die Mitarbeit bei der Bewältigung von Großschadens- und
Sonderlagen.
Die Ausbildung als Rettungsassistent/-in, das Beherrschen
der deutschen Sprache in Wort und Schrift, Vertrautheit mit
Windows-basierten Rechnersystemen, hohe Belastbarkeit
in Stresssituationen und die Mitwirkung in einer freiwilligen
Feuerwehr werden erwartet. Vorteilhaft wären die Ausbildung
im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst oder als
Gruppenführer einer Freiwilligen Feuerwehr sowie dänische
und englische Sprachkenntnisse. Wir bieten Ihnen eine
fundierte Ausbildung, regelmäßige, leitstellenspezifische
Fortbildungen und die Tätigkeit in einem jungen und aufgeschlossenen
Team.
Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation entsprechend
dem Gleichstellungsgesetz des Landes Schleswig-
Holstein vorrangig berücksichtigt. Schwerbehinderte werden
bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Für weitere Rückfragen steht Ihnen gerne Herr Achim
Hackstein unter der Mailadresse leitung@leitstelle-nord.de
zur Verfügung.
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie
bitte an:
Leitstelle Nord
Am Oxer 40
24955 Harrislee


Leben und arbeiten Sie da, wo andere Urlaub machen!


Wir freuen uns auf Sie!

Feu G Y in Schleswig am 08.06.2015

Gegen 19:58 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter einer Betreuungseinrichtung für Körperlich- und Geistig behinderte Menschen in Schleswig eine starke Rauchentwicklung in der Kleiderkammer der Einrichtung. Der Mitarbeiter verständigte daraufhin umgehend den Feuerwehr Notruf 112 und sorgte dafür, dass sich die Bewohner der Einrichtung außerhalb des Gebäudes in Sicherheit begeben konnten. Die Kooperative Regionalleitstelle Nord alarmierte aufgrund der Meldung und Größe des Schadenobjektes sofort zwei Löschzüge der Feuerwehr Schleswig mit dem Einsatzstichwort FEU G Y ( Feuer Groß Menschenleben in Gefahr ) zur Einsatzstelle.  

Zeitgleich wurden durch die Leitstelle zur Betreuung und Sichtung der Bewohner mehrere Rettungswagen sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsendet.

Um 20:50 Uhr wurde durch den Einsatzleiter der Schleswiger Feuerwehr „Feuer aus, Nachlöscharbeiten“ gemeldet.

Durch die Ausbreitung der Rauchgase des Schadenfeuers wurden die benachbarten Zimmer der Einrichtung unbewohnbar, so das im weiteren Einsatzverlauf 18 Personen in andere Gebäude auf dem Gelände untergebracht werden mussten. Die DRK Sanitätsbereitschaft Schleswig stellte den 18 Betroffenen Personen Feldbetten zur Verfügung.

Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden und der Einsatz wurde um 23:36 Uhr beendet.

Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Schleswig Friedrichsberg / Altstadt, Rettungsdienst, Orgl. Rettungsdienst, DRK-Bereitschaft Schleswig und Schutzpolizei.

 

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FEU 3 Kropp-Mielberg am 16.06.2015

 

In der Lagerhalle eines Verwertungsbetriebes im Kropper Ortsteil Mielberg (Kreis Schleswig-Flensburg) ist es am Donnerstag 16.06.2015 um 09:48 Uhr nach einer Verpuffung zu einem Schadenfeuer gekommen. Die Leitstelle Nord alarmierte aufgrund der ersten Erkenntnisse umgehend mit dem Einsatzstichwort FEU G ( Feuer Größer Standard ). Wenige Minuten später  wurde durch die Leitstelle Nord in Absprache mit dem Feuerwehr-Einsatzleiter, welcher sich noch auf der Anfahrt befand, das Stichwort auf FEU 2 und später auf FEU 3 ( Alarmstufenerhöhung 3 Löschzüge ) erhöht. Insgesamt wurden durch die Einsatzkräfte 8 Rohre, davon 2 Schaumrohre vorgenommen.

Durch die hohe Anzahl der Eingesetzten Feuerwehrkräfte unter Atemschutz wurden im Verlauf des Einsatzes 2 Rettungswagen zur Medizinischen Betreuung an die Einsatzstelle beordert. Während des Einsatzes musste eine Person mit Schock-Symptomatik durch den Rettungsdienst erstversorgt und ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Bundesstraße 77 wurde aufgrund der starken Verrauchung für die Zeit der Löscharbeiten zwischen Kropp und Jagel bis zum Mittag voll gesperrt.

Um 10:39 Uhr wurde durch den Einsatzleiter der Feuerwehr „Feuer unter Kontrolle gemeldet“. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Mittagszeit an, Einsatzende konnte um 13:32 Uhr gemeldet werden.

Eingesetzte Kräfte waren 9 Feuerwehren (davon die Feuerwehr Owschlag/Norby aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde), Sonderfahrzeuge: ELW 2, SW 2000, DLK und FTZ mit Schaummittel und PA-Flaschen, 3 x RTW und Orgl.-Rett (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst.) sowie die Schutzpolizei.

Am 20.05.15 wurde der Leitstelle um 10:18 Uhr ein Feuer in Dagebüll, Hauke-Haien-Koog gemeldet. Bei dem betroffenen Objekt handelte es sich um einen Landwirtschaftlich Betrieb mit mehreren Lagerhallen. In der betroffenen Lagerhalle wurden Heuballen gelagert. Zusätzlich befand sich auf dem Dach eine PV-Anlage. Die Lagerhalle war direkt mit einem Wohnhaus verbunden, indem sich keine Personen mehr befinden sollten.

Als Initialszenario wurde durch die Leitstelle FEU 2 gewählt, zusätzlich zum Dispositionsvorschlag wurde die Feuerwehr Niebüll mit der Drehleiter und einem TLF mit alarmiert. Aufgrund der abgelegenen Lage und der damit verbundenen schwierigen Löschwasserversorgung, wurde dem Einsatzleiter schon auf der Anfahrt die Unterstützung der Feuerwehr Tondern aus Dänemark mit deren TLF 8000 angeboten. Dieses wurde durch den Einsatzleiter angenommen. Zusätzlich forderte er schon auf der Anfahrt eine weitere Wehr an.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte es sich heraus, dass es kein Vollbrand der Lagerhalle war, sondern dass sich das Brandgeschehen innerhalb der Halle abspielte.

Gegen 11:00 Uhr wurde dann durch den Einsatzleiter das Stichwort auf FEU 3 erhöht. Der AWF und KBM wurden an die Einsatzstelle beordert, sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (ORGL) des Rettungsdienstes NF.

Das TLF 8000 und der Einsatzleiter aus Tondern wurden, von einem MZF der Feuerwehr Niebüll , am Grenzübergang Süderlügum in Empfang genommen und zur Einsatzstelle gelotst.

Der Eingesetzte RTW des Regelrettungsdienstes wurde durch das DRK Niebüll tatkräftig unterstützt. Nachdem sich ein Feuerwehrmann leicht verletzt hatte, wurde dieser durch den Regel RTW ins KH Niebüll transportiert. In Absprache mit dem ORGL vor Ort, hat das DRK Niebüll danach eigenständig die Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte übernommen.

Um 11:46 Uhr wurde dann Feuer unter Kontrolle gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt 9 Feuerwehren im Einsatz.

Um 12:30 Uhr wurde Feuer aus gemeldet, die Eingesetzten Kräfte wurden langsam entlassen und die Feuerwehr Dagebüll übernahm die Nachlöscharbeiten, sowie die Brandsicherheitswache.

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